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IT-Kosten

Interne vs. externe IT: der ehrliche Vergleich

Interne vs. externe IT: ehrlicher Vergleich mit Vollkostenrechnung, Entscheidungsbaum und dem dritten Weg – für Geschäftsführungen im Mittelstand.

Jens Hagel
Jens Hagel · Gründer & Geschäftsführer
12 Min. Lesezeit aktualisiert 08. August 2026
Leerer Arbeitsplatz mit Laptop in einem Büro – Sinnbild für die Entscheidung interne vs. externe IT
Inhalt in Kürze
  • Interne IT bedeutet festangestelltes Personal mit voller Kontrolle – und Vollkosten von rund 65.000 bis 85.000 € pro Jahr für eine einzige Stelle, die Helpdesk, Server, Netzwerk, Microsoft 365 und Sicherheit gleichzeitig abdecken soll.
  • Externe IT bedeutet: ein Dienstleister übernimmt Betrieb und Support gegen eine planbare Pauschale pro Arbeitsplatz – bei kjello ab 29 € pro Arbeitsplatz und Monat, also rund 10.400 € im Jahr bei 30 Arbeitsplätzen.
  • Nur 23 Prozent der deutschen Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten hatten 2024 überhaupt eigene IT-Fachkräfte (Statistisches Bundesamt) – externe IT ist im Mittelstand der Normalfall, nicht die Ausnahme.
  • Eine offene IT-Stelle bleibt in Deutschland im Schnitt 7,7 Monate unbesetzt (Bitkom, Stand August 2025) – wer intern aufbaut, plant realistisch ein Dreivierteljahr Vakanz ein.
  • Bis rund 50 Mitarbeitende ist externe IT meist die klare Empfehlung, zwischen 50 und 100 lohnt der Blick auf Co-Managed IT, erst darüber rechnet sich ein voll besetztes internes Team.

Interne vs. externe IT: Fast jede Geschäftsführung im Mittelstand landet früher oder später bei dieser Frage – stellen wir jemanden für die IT ein oder geben wir sie in externe Hände? Meist entscheidet ein Zufall: Der langjährige „Computer-Mensch” geht in Rente, ein Sicherheitsvorfall erschreckt alle, oder eine Bewerbung flattert herein. Dieser Artikel liefert die nüchterne Grundlage – mit echten Zahlen, einem Entscheidungsbaum und einem dritten Weg, den viele übersehen.

Interne vs. externe IT: die ehrliche Kurzfassung

Interne IT bedeutet: festangestellte Personen betreuen Ihre Systeme. Volle Nähe, volle Kontrolle – aber volle Fixkosten und ein Klumpenrisiko, wenn diese Person ausfällt.

Externe IT bedeutet: ein spezialisierter Dienstleister übernimmt Betrieb, Support und Sicherheit gegen eine planbare Monatspauschale. Kein Recruiting, keine Vakanz-Lücke, ein Team statt einer einzelnen Fachkraft – dafür weniger physische Nähe und die Pflicht, sauber zu dokumentieren, wer was darf.

Kurz gesagt: Die Frage ist selten „intern oder extern?", sondern „welcher Teil der IT gehört ins Haus und welcher nicht?". Genau das beantwortet der Entscheidungsbaum weiter unten.

Ob interne oder externe IT passt, entscheidet sich selten am Modell, sondern an Größe, Komplexität – und daran, ob die wahren Kosten der internen Variante ehrlich gerechnet wurden. Tiefer dröselt das der Ratgeber eigene IT-Abteilung aufbauen oder auslagern auf.

Inhouse IT, IT-Outsourcing, Co-Managed: die Begriffe sauber getrennt

Drei Begriffe fallen in solchen Gesprächen ständig, meinen aber Unterschiedliches:

Inhouse IT heißt: festangestellte IT-Mitarbeiter, also eine eigene interne IT-Abteilung. Die IT-Abteilung eines Unternehmens mit 60 Mitarbeitenden besteht in der Praxis meist aus einer einzigen Person; interne IT-Abteilungen mit echter Spezialisierung beginnen erst deutlich darüber.

IT-Outsourcing meint die Auslagerung der IT an externe Dienstleister. Klassisch war damit die vollständige Abgabe inklusive Rechenzentrum gemeint. Heute läuft das Outsourcing der IT im Mittelstand fast immer als Managed Services: definierte externe IT-Services pro Arbeitsplatz, feste Monatspauschale, dokumentierte Reaktionszeiten – IT-Infrastruktur, Daten und Lizenzen bleiben Ihr Eigentum.

Co-Managed IT ist das hybride Modell dazwischen: Eine interne Stelle und ein externer Dienstleister teilen sich die Arbeit nach klar geschnittenen Zuständigkeiten.

Wie viele Unternehmen überhaupt eigene IT beschäftigen

Eigene IT-Fachkräfte sind im deutschen Mittelstand die Ausnahme, nicht die Regel. Nach der Erhebung des Statistischen Bundesamts zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigten 2024 nur 23 Prozent der Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten eigene IT-Fachkräfte. Gut drei Viertel decken ihre IT anders ab: über Dienstleister, über jemanden, der es „nebenbei” macht, oder gar nicht.

Und wer einstellen will, kommt oft nicht zum Zug: 12 Prozent der Unternehmen hatten 2023 IT-Stellen ausgeschrieben – 72 Prozent von ihnen hatten Schwierigkeiten, sie zu besetzen, 80 Prozent davon mangels Bewerbungen. Es hakt also nicht an Gehaltsvorstellungen, sondern daran, dass sich schlicht niemand meldet.

23 %
der Unternehmen ab 10 Beschäftigten haben eigene IT-Fachkräfte (2024)
72 %
der Unternehmen mit IT-Ausschreibung hatten Schwierigkeiten bei der Besetzung (2023)
7,7
Monate dauert die Besetzung einer IT-Stelle im Schnitt

Diese drei Zahlen verschieben die Ausgangsfrage. Für kleine und mittlere Unternehmen lautet sie nicht „intern oder extern?”, sondern: „Bekommen wir überhaupt jemanden – und was tun wir bis dahin?”

Was interne IT wirklich kostet

Der häufigste Denkfehler: Man rechnet die interne IT-Kraft mit ihrem Bruttogehalt. Doch das Bruttogehalt ist nur ein Teil der Rechnung. Laut Stepstone liegt das Median-Gehalt eines IT-Administrators 2026 bei rund 44.700 €, erfahrene Systemadministratoren erreichen nach zehn Jahren im Schnitt 60.500 € (kununu, Stand 2026). Dazu kommen Positionen, die in keiner Stellenanzeige stehen:

PositionInterne IT-Stelle (pro Jahr)
Bruttogehalt (Median IT-Administrator)~44.700 €
Arbeitgeber-Lohnnebenkosten (~21 %)~9.400 €
Arbeitsplatz, Hardware, Software-Tools6.000 – 10.000 €
Weiterbildung, Zertifikate3.000 – 5.000 €
Recruiting, Einarbeitung, Vakanzvariabel, oft > 10.000 €
Vollkosten realistisch~65.000 – 85.000 €

Diese Vollkosten sind der Maßstab für jede Alternative. Sie kaufen genau eine Person mit einem Erfahrungsschatz – für Helpdesk, Server, Netzwerk, Microsoft 365, Datenschutz und Cybersecurity gleichzeitig. Ein Feld kommt zwangsläufig zu kurz.

Dazu kommt das Klumpenrisiko: Fällt die eine IT-Person aus – Krankheit, Kündigung, Urlaub in der falschen Woche –, bleiben IT-Probleme liegen und das Wissen steht still. Wie daraus ein Dauerzustand wird, zeigt „IT-Verantwortlicher überlastet”; Kostenpunkte im Detail stehen in IT auslagern: Kosten realistisch kalkulieren.

Unser Dienstleister war eine One-Man-Show. Solange er Zeit hatte, lief alles. Irgendwann hatte er keine Zeit mehr, und wir standen allein da.

Geschäftsführer · Internationale Spedition · 15 Mitarbeitende

Das Zitat beschreibt einen externen Anbieter, doch bei einer internen Ein-Personen-IT wirkt derselbe Mechanismus: Entscheidend ist nicht, wo das Wissen sitzt, sondern ob es auf mehr als einem Kopf liegt.

Was externe IT kostet – und was oft übersehen wird

Externe IT-Dienstleister rechnen fast immer pro Arbeitsplatz und Monat ab. kjello ist die IT-Abteilung als Service für den Mittelstand — ein Self-Service-Portal für On-/Offboarding, Geräte-Management und IT-Support, betrieben vom Hamburger Systemhaus hagel IT (seit 2004). Der laufende Betrieb beginnt bei 29 € pro Arbeitsplatz und Monat: Portal, Support, On- und Offboarding, Geräte- und Inventar-Management, Konten- und Software-Verwaltung. Bei 30 Arbeitsplätzen sind das rund 10.400 € pro Jahr – ein Bruchteil einer internen Vollzeitstelle. Alle Positionen stehen offen auf der Preisseite.

kjello-Portal: Startansicht mit Geräten, Mitarbeitenden und offenen Support-Anfragen
Was in der Arbeitsplatz-Pauschale steckt, ist im Portal sichtbar: Geräte, Konten, Software und offene Anfragen an einer Stelle – statt in der Erinnerung einer einzelnen Person.

Zur Ehrlichkeit gehört die andere Seite: Spezialmodule wie Firewall, Backup, Telefonie oder erweiterter Virenschutz (bei kjello 10 € pro Arbeitsplatz und Monat) buchen Sie nach Bedarf dazu, sie stecken nicht im Grundpreis; Microsoft-365-Lizenzen kommen zum Lizenzpreis hinzu. Größere Vorhaben wie eine Migration laufen als eigenes Projekt – bei kjello mit gedeckeltem Tagessatz statt offener Stundenzettel.

Der Vorteil: Die Rechnung skaliert mit Ihnen statt mit einer Stelle, die bei 15 Mitarbeitenden überdimensioniert und bei 120 überlastet ist. Richtwerte je Kopf stehen in der Übersicht der IT-Kosten pro Mitarbeiter, die Rechnung für Ihre Größe macht der IT-Kosten-Rechner.

Flexibilität, Effizienz und Expertise: was sich im Betrieb ändert

Der Kostenvergleich ist nur die halbe Antwort. Im Alltag entscheidet, wie ein Modell auf Veränderung reagiert.

Flexibilität und Skalierbarkeit. Eine Pauschale pro Arbeitsplatz ist in beide Richtungen flexibel: Fünf neue Kolleginnen im Sommer kosten fünf Pauschalen mehr, ein Standortabbau senkt die Rechnung im Folgemonat. Eine interne Stelle ist ein Fixum – sie lässt sich weder halbieren noch für drei Monate verdoppeln.

Effizienz durch Standardisierung. Externe Dienstleister betreiben viele Kunden auf denselben Bausteinen: gleiche Geräte-Images, Software-Bundles, Runbooks für wiederkehrende IT-Probleme. Deshalb ist ein Onboarding im kjello-Portal eine Formularstrecke von Minuten statt eines halben Arbeitstags, und die erste Rückmeldung auf eine Anfrage liegt im Schnitt bei vier Minuten. Effizient wird das aber erst, wenn Zuständigkeiten, Konten und Geräte dokumentiert sind – bei gewachsenen Landschaften steckt genau darin der Aufwand der ersten Wochen.

Expertise statt Einzelkopf. Firewall, Microsoft 365, Backup und EDR sind je ein eigenes Fachgebiet mit eigener Entwicklungsgeschwindigkeit. Ein Dienstleister stellt dafür externe Experten nebeneinander; ein einzelner IT-Mitarbeiter kann realistisch zwei dieser Felder aktuell halten, nicht vier.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Die Vorteile einer externen IT-Abteilung liegen in Verfügbarkeit, Fachbreite und planbaren Kosten; die Stärke der internen Lösung ist die Nähe zum Geschäft. Beides hat einen Preis:

KriteriumInterne ITExterne ITCo-Managed
KostenstrukturFixkosten, unabhängig von der AuslastungPauschale pro Arbeitsplatz, skaliert mitGrundpauschale plus interne Stelle
Verfügbarkeiteine Person, Urlaub und Krankheit schlagen durchTeam mit VertretungTeam fängt Ausfälle der internen Stelle ab
Fachbreiteein Erfahrungsschatzmehrere Spezialisierungen gebündeltintern Fachlichkeit, extern Standardbetrieb
Nähe zum Geschäftsehr hoch, kennt jede Eigenheitgeringer, braucht Dokumentationhoch, interne Steuerung bleibt
Aufbauzeitim Schnitt 7,7 Monate bis zur BesetzungWochen bis zur ÜbernahmeWochen für den ausgelagerten Teil
Passt beiab ca. 80–100 Mitarbeitenden oder Spezialsoftwarebis ca. 50–80 Mitarbeitenden50–100 Mitarbeitende, gewachsene IT

Interne IT punktet mit kurzen Wegen und tiefer Kenntnis der eigenen Prozesse; bei spezieller, geschäftskritischer Software ist dieses Wissen kaum zu ersetzen. Ihre Schwäche bleibt die Bandbreite. Externe IT bündelt Spezialisierungen und wächst mit – Managed Services bedeuten planbare Kosten statt schwankender Personalaufwände. Der Preis dafür: weniger physische Nähe und die Pflicht, Zuständigkeiten und Zugriffe auf sensible Daten sauber zu dokumentieren. Ein seriöser Anbieter schreibt Reaktionszeiten in ein Service Level Agreement.

Der Sicherheitsteil, den die Kostenrechnung übersieht

Wer intern rechnet, rechnet meist Support und Betrieb. IT-Sicherheit fällt dabei unter den Tisch – obwohl sie der Teil ist, der ein Unternehmen wirklich lahmlegen kann. Der IT-Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) betrachtet sichere IT deshalb nicht nur technisch, sondern auch infrastrukturell, organisatorisch und personell – von Netzen, Servern und Clients über Anwendungen bis zu Betriebsprozessen und Notfallmanagement.

Dazu kommen Compliance-Anforderungen, die sich nicht wegdelegieren lassen. Artikel 32 DSGVO verlangt „unter Berücksichtigung des Stands der Technik” geeignete technische und organisatorische Maßnahmen für ein risikoangemessenes Schutzniveau. Übersetzt heißt das: Wer seine IT-Infrastruktur nicht auf dem neuesten Stand der Technik hält, erfüllt eine gesetzliche Pflicht nicht. Jede offene Schwachstelle in Firewall, Servern oder Clients muss bemerkt, bewertet und geschlossen werden – dauerhaft und nachweisbar. Das ist Fleißarbeit, kein Projekt.

Erwarten Sie von einer einzelnen internen Stelle, dass sie all das aktuell hält, während parallel Tickets hereinkommen, ist das keine Personalfrage mehr, sondern eine Zeitfrage. Wie sich die Bedrohungslage entwickelt, dokumentiert das BSI jährlich im Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland – im Bericht 2025 bleibt die Lage laut BSI „weiterhin auf angespanntem Niveau”.

Achtung:

„Uns ist noch nie etwas passiert" ist kein Sicherheitskonzept. Automatisierte Massenangriffe suchen nach offenen Diensten und veralteten Systemen – nicht nach Unternehmensgröße. Der übliche Auslöser für einen Wechsel ist deshalb kein Kostenvergleich, sondern ein Vorfall.

Der Entscheidungsbaum: fünf Fragen

Ob IT-Dienstleister oder interne IT-Abteilung besser passt, hängt an wenigen Faktoren. Arbeiten Sie diese fünf Fragen ehrlich durch – in dieser Reihenfolge, weil jede die nächste beeinflusst.

  1. Wie viele Mitarbeitende haben Sie? Kleine Unternehmen unter etwa 50 Arbeitsplätzen lasten eine Vollzeitstelle selten aus und sind für Spezialthemen trotzdem zu dünn besetzt. Mittlere Unternehmen ab 80 bis 100 Mitarbeitenden tragen ein eigenes Team.
  2. Wie geschäftskritisch und speziell ist Ihre IT? Eine Fertigung mit eigener Maschinensteuerung braucht anderes Wissen als ein Beratungshaus mit Microsoft 365. Je spezieller die Kernsysteme, desto eher lohnt internes Know-how – oft ergänzt durch externe Unterstützung im Standardbetrieb.
  3. Finden Sie überhaupt Personal? In Deutschland fehlen laut Bitkom rund 109.000 IT-Fachkräfte (Stand August 2025), und eine offene IT-Stelle bleibt im Schnitt 7,7 Monate unbesetzt. Details dazu stehen im Studienbericht zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte.
  4. Wie gut halten Sie Ausfälle aus? Wenn eine Woche ohne funktionierende IT Ihr Geschäft trifft, ist ein Ein-Personen-Team ein Risiko – ein externes Team fällt nicht geschlossen aus.
  5. Wollen Sie Strategie oder Tagesgeschäft im Haus haben? Viele Unternehmen wollen die Richtung selbst bestimmen, aber nicht jeden Passwort-Reset. Genau dafür gibt es den dritten Weg.

Als Faustregel aus diesen fünf Antworten: Bis rund 50 Mitarbeitende ist externe IT meist die klare Empfehlung, zwischen 50 und 100 lohnt der Blick auf Co-Managed IT, erst darüber – oder bei sehr spezieller Software – rechnet sich ein voll besetztes internes Team.

Der dritte Weg: Co-Managed IT

Die Debatte „intern oder extern” verschweigt das Modell, das für viele Mittelständler am besten passt: Co-Managed IT. Der Dienstleister übernimmt definierte Bereiche – Helpdesk, Monitoring, Patch-Management, Geräteverwaltung –, während die interne IT-Verantwortung die IT-Strategie, Adminrechte und den Überblick behält.

Das ist Entlastung ohne Kontrollverlust: Interne Teams arbeiten wieder strategisch an Digitalisierung und IT-Sicherheit, statt den ganzen Tag Tickets abzuarbeiten. Wie dieses Zusammenspiel aussieht, zeigen wir auf der Seite Lösungen für IT-Teams – gerade in der Wachstumsphase zwischen 50 und 100 Mitarbeitenden ist das für viele die beste Variante, kein fauler Kompromiss.

Unser Zuschnitt sind Unternehmen mit 20 bis 250 Mitarbeitenden. Groß genug, dass IT richtig laufen muss. Klein genug, dass ein persönlicher Ansprechpartner noch möglich ist.

Jens HagelGründer & Geschäftsführer

Diese Grenze gehört zur ehrlichen Antwort: Ein Konzern mit eigener IT-Abteilung ist bei einem Modell wie kjello falsch aufgehoben, ein Cloud-only-Startup mit acht Leuten braucht es noch nicht. Dazwischen dreht sich die Rechnung fast immer zugunsten einer externen oder gemischten Lösung.

Woran Sie einen guten externen Partner erkennen

Externe Partner unterscheiden sich stärker, als ihre Websites vermuten lassen – die Auswahl eines externen IT-Dienstleisters entscheidet am Ende mehr über das Ergebnis als die Grundsatzfrage intern oder extern. Eine zuverlässige externe IT-Abteilung beantwortet diese sieben Punkte, bevor Sie unterschreiben:

  • Echtes Systemhaus dahinter. Referenzen, Jahre am Markt, ein Team mit Namen – keine Software-Marke mit ausgelagertem Support.
  • Hosting-Standort geklärt. Wo liegen die Daten, wer hat Zugriff, gibt es einen Datenschutzbeauftragten? Bei kjello: deutsches Hosting, DSGVO-konform.
  • Preisstruktur ohne Sternchen. Jeder Posten einzeln ausgewiesen, keine Pauschale, deren Umfang erst im Störfall klar wird.
  • Reaktionszeiten schriftlich. Was passiert im Notfall, und in welcher Zeit? Ohne Zusage ist es eine Absichtserklärung.
  • Eigentum bleibt bei Ihnen. Lizenzen, Daten und Zugänge laufen auf Ihr Unternehmen, nicht auf den Dienstleister.
  • Sauberer Wechsel in beide Richtungen. Der Weg hinein muss so definiert sein wie der Weg hinaus.
  • Dokumentation als Pflicht. Ihre IT muss nachvollziehbar sein, damit das Wissen nicht wieder an einer einzelnen Person hängt.

Wie kjello diese Punkte beantwortet, sehen Sie auf der Produktseite und im Leistungsschnitt der externen IT-Abteilung. Wollen Sie einen bestehenden Anbieter ablösen, hilft IT-Dienstleister wechseln mit dem konkreten Vorgehen.

Rechnen wir es gemeinsam durch.

30 Minuten, kostenlos, ohne Vertriebsdruck: Ihre Größe, Ihre Systeme, eine ehrliche Empfehlung – auch wenn sie „intern aufbauen" lautet.

IT-Abteilung auslagern ansehen

Die Entscheidung zwischen interner und externer IT ist am Ende keine Glaubensfrage, sondern eine Rechenaufgabe mit ein paar ehrlichen Variablen: Vollkosten statt Bruttogehalt, Verfügbarkeit statt Anwesenheit, Fachbreite statt Stellenbeschreibung. Wer sie sauber durchgeht, landet fast immer bei einer planbaren, ausfallsicheren Lösung – und selten bei der einsamen Stelle im Serverraum.

Externe ITIT-StrategieMittelstandIT-Kosten

Geschrieben von

Jens Hagel

Gründer & Geschäftsführer

Jens Hagel gründete 2004 das Systemhaus hinter kjello und betreut mit seinem Team über 150 mittelständische Unternehmen. Er schreibt über das, was er in echten Firmen erlebt – praxisnah, ehrlich und ohne Fachchinesisch.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen interner und externer IT?
Interne IT wird von festangestellten Mitarbeitenden im eigenen Unternehmen erledigt. Externe IT wird von einem spezialisierten Dienstleister übernommen, der Betrieb, Support und Sicherheit gegen eine monatliche Pauschale verantwortet. Der Kernunterschied liegt bei Kostenstruktur (Fixkosten vs. planbare Pauschale), Verfügbarkeit (eine Person vs. ein Team) und Bandbreite an Fachwissen.
Was bedeutet IT-Outsourcing – und ist es dasselbe wie Managed Services?
IT-Outsourcing bezeichnet die Auslagerung der IT an externe Dienstleister. Klassisch war damit die vollständige Abgabe inklusive Rechenzentrum gemeint. Im Mittelstand läuft Outsourcing heute fast immer als Managed Services: definierte externe IT-Services pro Arbeitsplatz, mit fester monatlicher Pauschale, klaren Reaktionszeiten und weiterhin eigenem Eigentum an Daten und Lizenzen.
Ab wann lohnt sich eine eigene IT-Abteilung?
Eine eigene, voll besetzte IT-Abteilung lohnt sich in der Regel erst ab etwa 80 bis 100 Mitarbeitenden oder bei sehr spezieller, geschäftskritischer Software. Darunter ist eine einzelne interne Stelle meist überlastet und gleichzeitig unterausgelastet für Spezialthemen – der klassische Fall für externe oder co-managed IT.
Ist externe IT günstiger als interne IT?
In den meisten mittelständischen Unternehmen ja. Eine interne IT-Stelle kostet mit Vollkosten 65.000 bis 85.000 € pro Jahr, während externe Betreuung bei kjello ab 29 € pro Arbeitsplatz und Monat beginnt – bei 30 Arbeitsplätzen sind das rund 10.400 € Grundbetrieb pro Jahr. Der faire Vergleich berücksichtigt aber auch, dass die interne Stelle Wissen im Haus hält und externe Module extra kosten.
Wie lange dauert es, eine IT-Stelle zu besetzen?
Laut Bitkom bleibt eine offene IT-Stelle in Deutschland im Schnitt 7,7 Monate unbesetzt (Stand August 2025); ein Viertel der Unternehmen erhält auf IT-Ausschreibungen praktisch keine Bewerbungen. Für die Planung heißt das: Wer heute entscheidet, intern aufzubauen, rechnet mit rund einem Dreivierteljahr Vakanz plus Einarbeitungszeit. In dieser Phase muss die IT trotzdem laufen.
Verliere ich mit externer IT die Kontrolle über meine Systeme?
Nein, wenn der Vertrag stimmt. Sie behalten Eigentum an Daten, Lizenzen und Zugängen; der Dienstleister arbeitet mit dokumentierten Rechten und übergibt bei Bedarf sauber. Beim Modell Co-Managed IT behält sogar ein interner IT-Verantwortlicher die Steuerung, während das externe Team das Tagesgeschäft trägt.
Was ist Co-Managed IT?
Co-Managed IT ist der Mittelweg: Interne IT und externer Dienstleister teilen sich die Arbeit. Das Systemhaus übernimmt definierte Bereiche wie Helpdesk, Monitoring und Geräteverwaltung, der interne IT-Verantwortliche behält Strategie, Adminrechte und Überblick. So entlastet man ein Ein-Personen-Team, ohne Kontrolle abzugeben.

IT-Abteilung auslagern – so funktioniert es

Sie behalten die Kontrolle, kjello übernimmt Betrieb, Support und Geräteverwaltung – planbar ab 29 € pro Arbeitsplatz und Monat.