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Ratgeber

Was kostet es, die IT komplett auszulagern? Zahlen 2026

IT-Outsourcing Kosten 2026: Kostenvergleich interne IT vs. ausgelagert, einmalige Übergangskosten, realistische Einsparungen – mit Rechenbeispiel für 30 Arbeitsplätze.

kjello-Redaktion 4 Min. Lesezeit
Inhalt in Kürze
  • Die komplette IT auszulagern kostet mittelständische Unternehmen typischerweise 75 bis 200 € pro Arbeitsplatz und Monat – inklusive Betreuung, Monitoring und Support.
  • Der ehrliche Kostenvergleich läuft über Vollkosten: Eine interne IT-Stelle kostet mit Personalkosten, Recruiting, Weiterbildung und Ausfallzeiten 55.000 bis 70.000 € pro Jahr.
  • Realistische Einsparung durch Managed-IT-Outsourcing: 25 bis 45 % gegenüber reiner Inhouse-IT bei 20 bis 100 Arbeitsplätzen – der größere Effekt ist aber die Planbarkeit.
  • Einmalige Übergangskosten (Bestandsaufnahme, Migration, Dokumentation) liegen meist bei ein bis zwei Monatspauschalen – seriöse Anbieter beziffern sie vorab.
  • Bei kjello startet die ausgelagerte IT-Abteilung bei 29 € pro Arbeitsplatz und Monat, jedes Modul separat ausgewiesen.

Wer fragt „Was kostet es, die IT auszulagern?”, bekommt oft ausweichende Antworten. Dabei lässt sich die Frage beziffern: mit Marktspannen, einem ehrlichen Kostenvergleich gegen die interne IT-Abteilung – und den einmaligen Kosten, die beim Übergang wirklich anfallen. Genau das leistet dieser Ratgeber.

Kosten für IT-Outsourcing: die kurze Antwort

Die komplette IT auszulagern – also die externe IT-Betreuung durch einen externen Dienstleister – kostet mittelständische Unternehmen typischerweise 75 bis 200 Euro pro Arbeitsplatz und Monat, abhängig von Leistungsumfang, Reaktionszeiten und Komplexität der IT-Infrastruktur.

Outsourcing-UmfangMonatliche KostenTypischer Inhalt
Teil-Outsourcing (z. B. nur Helpdesk)ab ~30 €/ArbeitsplatzIT-Support, Updates, Wartung
Komplette IT (Managed Service)75–200 €/ArbeitsplatzBetreuung der Infrastruktur, Monitoring, IT-Sicherheit, Support
Zusatzmoduleseparat ausgewiesenFirewall, Backup, Telefonie, Server

Die Preismodelle dahinter – Stundensatz, Pauschale, Managed Service – haben wir im Ratgeber IT-Betreuung: Kosten pro Monat aufgeschlüsselt. Hier geht es um die größere Frage: Rechnet sich der Schritt gegenüber der eigenen IT-Abteilung?

Der Kostenvergleich: interne IT-Abteilung vs. ausgelagert

Der ehrliche Kostenvergleich läuft über Vollkosten – und da schneidet die interne Lösung schlechter ab, als das Bruttogehalt vermuten lässt. Beispiel: ein Unternehmen mit 30 Arbeitsplätzen, ein IT-Mitarbeiter inhouse.

KostenpositionInterne IT-Abteilung (1 Stelle)Ausgelagert (Managed Service)
Personalkosten (Gehalt + ~25 % Nebenkosten)55.000–65.000 €/Jahr
Recruiting & Fluktuation (anteilig)2.000–5.000 €/Jahr
Weiterbildung & Zertifizierungen2.000–4.000 €/Jahrinklusive
Werkzeuge (Monitoring, Ticketsystem, Fernwartung)3.000–6.000 €/Jahrinklusive
Vertretung bei Urlaub und Krankheitungelöstinklusive
Summe pro Jahr62.000–80.000 €27.000–72.000 € (30 × 75–200 €/Monat)

Dazu kommt das Risiko, das keine Tabelle abbildet: Kündigt die eine IT-Fachkraft, steht das Unternehmen beim aktuellen Fachkräftemangel monatelang ohne Betrieb-Know-how da – Wiederbesetzungszeiten von sechs Monaten sind bei IT-Fachkräften keine Ausnahme. Ein Outsourcing-Anbieter hat dieses Problem strukturell gelöst: Hinter jedem Kunden steht ein Team.

Die ausführliche Entscheidungshilfe mit allen weichen Faktoren liefert unser Ratgeber eigene IT-Abteilung aufbauen oder auslagern; die Gesamtkosten-Perspektive inklusive Hardware und Lizenzen zeigt der IT-Kosten-Benchmark.

Einmalige Kosten: der Übergang

Beim Wechsel zum IT-Dienstleister fallen einmalig Übergangskosten an – und die gehören in jedes seriöse Angebot:

  1. Bestandsaufnahme: Inventarisierung aller IT-Systeme, Geräte, Konten und Verträge
  2. Migration: Übernahme von Benutzerkonten, Umzug von Diensten, Einrichtung der Fernwartung
  3. Dokumentation: Aufbau einer sauberen IT-Dokumentation (oft erstmals überhaupt)
  4. Monitoring und Datensicherung: Aufschalten der Systeme auf die Überwachung des Anbieters, Prüfung der Backups

Gut gemacht, läuft dieser Übergang ohne Unterbrechung der Geschäftsprozesse – die Mitarbeitenden merken vom Wechsel im Idealfall nichts außer besserem Support.

Üblich sind dafür ein bis zwei Monatspauschalen als Projekt. Vorsicht bei Anbietern, die den Übergang „kostenlos” versprechen – die Kosten stecken dann in der Pauschale oder im Kleingedruckten. Sauber ist: ein fester Betrag oder ein Projekt mit gedeckeltem Tagessatz.

Was spart IT-Outsourcing wirklich?

Realistisch sparen Mittelständler mit 20 bis 100 Arbeitsplätzen durch Managed-IT-Outsourcing 25 bis 45 Prozent gegenüber reiner Inhouse-IT – so die ROI-Rechnung des Systemhauses hagel IT, das solche Wechsel seit 20 Jahren begleitet. Wichtiger als die Prozentzahl sind aber drei strukturelle Effekte:

  • Planbarkeit: Aus schwankenden, schwer kalkulierbaren IT-Kosten wird ein fester monatlicher Betrag pro Arbeitsplatz – budgetierbar auf Jahre.
  • Expertise statt Einzelperson: Spezialisten für Cloud, IT-Sicherheit, Netzwerk und Support, abgesichert per Service Level Agreement mit definierten Reaktionszeiten.
  • Skalierbarkeit und Flexibilität: Wächst das Team, lassen sich die IT-Dienstleistungen ohne Recruiting und ohne Vorlauf mit skalieren. Schrumpft es, sinkt die Rechnung – die Kosten bleiben in beide Richtungen kalkulierbar.
Misstrauen Sie Angeboten, die primär mit „50 % Kostenersparnis" werben. Wer nur den Preis kauft, bekommt reaktiven Minimal-Support – und zahlt die Differenz später in Ausfallzeiten. Kaufen Sie definierte Leistungen zum transparenten Preis, nicht das billigste Versprechen.
Rechnen Sie Ihren Fall durch

Wie viel kostet die ausgelagerte IT bei Ihrer Mitarbeiterzahl? Der Rechner zeigt es Ihnen in Sekunden – inklusive ehrlichem Vergleich zur internen IT-Kraft.

Zum IT-Kosten-Rechner →

Die versteckten Kosten beider Modelle

Fairerweise: Auch Outsourcing hat Posten, die im Angebot stehen müssen, sonst tauchen sie später auf. Hardware und Software bleiben in beiden Modellen Ihre Kosten – ausgelagert wird die Arbeit, nicht das Material. Beim externen Dienstleister zu prüfen: Anfahrten, Einsätze außerhalb der Geschäftszeiten, Zusatzleistungen, Projektarbeit und die Vertragslaufzeit. Bei der internen Lösung meist unterschätzt: Recruiting-Kosten, Wissensverlust beim Abgang und die Frage, wer bei Urlaub und Krankheit übernimmt. Wer die Kosten wirklich senken will, vergleicht beide Modelle vollständig – nicht Bruttogehalt gegen Monatspauschale.

Was kostet die ausgelagerte IT bei kjello?

Kurz gesagt: Bei kjello startet die IT-Abteilung als Service bei 29 € pro Arbeitsplatz und Monat – mit Self-Service-Portal, On- und Offboarding, Geräteverwaltung und Support. Erweiterter Virenschutz (EDR) optional für 10 € pro Gerät, Microsoft-365-Lizenzen zum Lizenzpreis, Module und Projekte separat ausgewiesen, Projekte mit gedeckeltem Tagessatz. Die komplette Preislogik steht öffentlich hier.

Damit können Sie die Rechnung für Ihr Unternehmen in zwei Minuten selbst aufmachen: Arbeitsplätze zählen, Module wählen, mit den Vollkosten Ihrer heutigen Lösung vergleichen. Wie der Wechsel abläuft – von der Bestandsaufnahme bis zum ersten Support-Fall – zeigt unsere Seite zum Auslagern der IT-Abteilung.

IT-OutsourcingIT-KostenKostenvergleichMittelstand

Geschrieben von

kjello-Redaktion

IT-Praxiswissen für den Mittelstand

Hinter kjello steht ein erfahrenes Team aus IT-Profis, das mittelständische Unternehmen im Tagesgeschäft betreut. Wir schreiben über das, was wir in echten Firmen erleben — praxisnah, verständlich und ohne Fachchinesisch.

Häufige Fragen

Was kostet IT-Outsourcing pro Monat?
Für die komplette IT-Betreuung zahlen kleine und mittelständische Unternehmen typischerweise 75 bis 200 € pro Arbeitsplatz und Monat. Teil-Outsourcing – etwa nur Helpdesk oder nur Server-Betreuung – beginnt deutlich darunter, bei kjello startet die Kernbetreuung bei 29 € pro Arbeitsplatz.
Was kostet es, die komplette IT für 30 Mitarbeiter auszulagern?
Realistisch 2.300 bis 6.000 € pro Monat, je nach Leistungsumfang, Reaktionszeiten und Komplexität der IT-Landschaft. Zum Vergleich: Eine einzige interne IT-Stelle kostet mit Vollkosten 4.600 bis 5.800 € pro Monat – ohne Vertretung und ohne Team-Wissen.
Spart IT-Outsourcing wirklich Geld?
Ja, aber weniger spektakulär als Werbeversprechen suggerieren: Realistisch sind 25 bis 45 % gegenüber reiner Inhouse-IT im Mittelstand. Der größere Effekt ist qualitativ – planbare monatliche Kosten, keine Recruiting-Lücken, Team-Expertise statt Einzelperson und professionelle IT-Sicherheit.
Welche einmaligen Kosten fallen beim Auslagern an?
Der Übergang kostet einmalig: Bestandsaufnahme der IT-Systeme, Migration von Konten und Daten, Dokumentation und Einrichtung des Monitorings. Üblich sind ein bis zwei Monatspauschalen; seriöse Anbieter nennen diese Übergangskosten vor Vertragsschluss als festen Betrag oder gedeckeltes Projekt.
Interne IT-Abteilung oder auslagern – was ist günstiger?
Unter etwa 80 Arbeitsplätzen ist die ausgelagerte IT fast immer günstiger, weil eine interne Stelle mit 55.000 bis 70.000 € Vollkosten pro Jahr selten ausgelastet ist und bei Urlaub und Krankheit ersatzlos ausfällt. Darüber lohnt oft ein Co-Managed-Modell: interne IT für das Geschäftsnahe, externer Partner für den Betrieb.
Welche Kosten verschwinden beim Outsourcing NICHT?
Hardware und Software-Lizenzen bezahlen Sie weiterhin selbst – ausgelagert wird die Arbeit, nicht das Material. Auch Projekte wie Umzüge oder Migrationen kosten extra, idealerweise mit Tagessatz und fester Obergrenze. Ein Angebot, das all das in einer Pauschale versteckt, ist meist teurer als ein transparentes.

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