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Rechtsanwaltskanzlei

Von heterogener IT zur sicheren Kanzlei-Umgebung – in 30 Tagen

Lokale Server hier, ein externer E-Mail-Dienst dort, Backups auf getrennten Inseln – gewachsen über Jahre. Für eine Kanzlei, die mit hochsensiblen Mandantendaten arbeitet, waren die Lücken bei MFA, Mail-Schutz und Datenschutz ein Haftungsrisiko.

Rechtsanwaltskanzlei, Hamburg 10+ Büroarbeitsplätze plus Homeoffice Januar 2026
Klassische Bibliothek mit Büsten und Regalen – Sinnbild für eine traditionsreiche Rechtsanwaltskanzlei
30 Tage
von heterogener IT zur sicheren Umgebung
MFA
verpflichtend auf allen Konten
RPO/RTO
definiert, mit getesteter Wiederherstellung

Die Ausgangslage: gewachsen, nicht geplant

Eine Hamburger Rechtsanwaltskanzlei mit gut zehn Büroarbeitsplätzen und mehreren Homeoffice-Setups arbeitete mit einer IT, die über Jahre entstanden war: lokale Server, ein externer E-Mail-Dienst und mehrere getrennte Backup-Insellösungen, die niemand mehr im Zusammenhang betrachtete.

Für eine Kanzlei ist das keine Randnotiz. Anwältinnen und Anwälte arbeiten mit hochsensiblen Mandantendaten – die Verschwiegenheitspflicht ist Berufsrecht, nicht Fleißaufgabe. Die Lücken lagen genau dort, wo es wehtut: keine durchgängige Multi-Faktor-Authentifizierung, unzureichender E-Mail-Schutz, ein Datenschutz, der sich nicht sauber nachweisen ließ.

Die Lösung: vier Wochen, ein klarer Plan

Wir haben die Umstellung in einen 30-Tage-Plan gegossen – Woche für Woche nachvollziehbar, damit die Kanzlei jederzeit wusste, was passiert.

Woche 1 – Analyse. Eine Cyber-Risikoanalyse als 60-minütiges Interview deckte die Lücken bei MFA, Mail-Schutz, Backup und Zugriffsrechten auf. Parallel begann die Infrastrukturanalyse vor Ort.

Woche 2–3 – Härtung und Baseline. Der Microsoft-365-Tenant wurde abgesichert: MFA by default, einheitliche Gerätestandards, Bausteine gegen Datenabfluss (DLP), Schutz für Exchange Online sowie eine saubere Teams- und SharePoint-Struktur. Aus einem offenen Standard-Tenant wurde eine gehärtete Umgebung.

Woche 3 – Migration. Umzug von E-Mail und Dateien: weg vom externen Mail-Dienst, hin zu Exchange Online – im laufenden Betrieb.

Woche 4 – Backup und Betrieb. Verschlüsselte Cloud-Backups für die gesamte Microsoft-365-Umgebung, echte Wiederherstellungstests (ein Backup, das man nie zurückgespielt hat, ist nur eine Hoffnung), dazu Dokumentation, Admin-Übergabe und die Einweisung der Anwender.

Wie kjello Sicherheit und Backup dauerhaft betreibt, steht unter Sicherheit & Compliance und Backup & Wiederherstellung.

Das Ergebnis: nachweisbar sicher

Nach 30 Tagen war aus dem Flickenteppich eine Umgebung geworden, die man vorzeigen kann:

  • Messbar weniger Störungen im Alltag.
  • Höhere E-Mail-Verfügbarkeit und ein spürbar besserer Schutz vor Spam und Phishing – dank MFA und zentraler Richtlinien.
  • Transparenter Datenschutz: klare Rollen und Rechte, Protokollierung, definierte Prozesse für Auskunftsersuchen.
  • Ein nachvollziehbares Microsoft-365-Backup mit definierten Wiederherstellungszeiten (RPO/RTO) und dokumentierten Tests.

Die Kanzlei arbeitet heute nicht nur sicherer, sondern kann ihre Sicherheit belegen – gegenüber Mandanten, Kammer und Aufsicht. Wie kjello Kanzleien mit DATEV-Umfeld und Verschwiegenheitspflicht betreut, steht auf unserer Seite IT für Steuerkanzleien; wo die eigene Kanzlei heute steht, zeigt unser Ratgeber IT-Sicherheits-Checkliste für KMU.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Fall

Rechnet sich die Umstellung, oder ist das reine Kür?

Für eine Kanzlei ist Datensicherheit keine Kür, sondern Berufspflicht. Der Aufwand einer sauberen Migration ist überschaubar gegenüber dem, was ein Datenschutzvorfall an Bußgeld, Mandantenvertrauen und Kanzlei-Reputation kostet. Der laufende Betrieb danach ist als Flatrate pro Arbeitsplatz planbar.

Steht die Kanzlei während der Migration still?

Nein. Wir migrieren E-Mail und Dateien im laufenden Betrieb und stellen die Anwender erst um, wenn die neue Umgebung steht und getestet ist. Der Wechsel war für die Mitarbeitenden ein Stichtag, kein Ausfall.

Was ist so riskant an einer unkonfigurierten Microsoft-365-Umgebung?

Microsoft 365 ist im Auslieferungszustand nicht auf maximale Sicherheit eingestellt – das ist Aufgabe des Betreibers. Ohne MFA, ohne Mail-Schutz, ohne Backup ist eine Kanzlei angreifbar, obwohl sie modernste Software nutzt. Die Härtung des Tenants ist der entscheidende Schritt.

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