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Lizenzen

Microsoft-365-Lizenzrechner

Haken Sie an, was Ihr Betrieb wirklich braucht – in Klartext, nicht in Produktnamen. Sie sehen sofort die passende Lizenzmischung und daneben, was derselbe Bedarf über Business Premium und über E3 kostet. Kostenlos, ohne Anmeldung, mit Quelle und Stand-Datum.

Drei gestapelte Lizenzkarten mit einem Preisschild

Alle, die eine Microsoft-365-Lizenz brauchen – 1 bis 1.000.

Produktion, Lager, Außendienst – Menschen, die am Handy oder am gemeinsamen Terminal arbeiten. Sie bekommen einen Frontline-Plan und zählen nicht doppelt.

Was brauchen Sie?

Mehrfachauswahl. Je mehr angehakt ist, desto höher fällt die Empfehlung aus – das ist der ganze Trick am Lizenzieren.

Listenpreise Microsoft, Stand 4. September 2026. Über einen CSP-Partner können andere Konditionen gelten.

Richtwert für die Planung, keine Lizenzberatung und kein Angebot. Maßgeblich sind die Bedingungen Ihres Microsoft-Vertrags.

So rechnet dieses Werkzeug

Alle Zahlen sind Listenpreise von Microsoft, netto pro Nutzer und Monat im Jahresabonnement, abgerufen am 4. September 2026 von den deutschsprachigen Microsoft-Seiten. Nicht aufgenommen wurde, was sich dort nicht eindeutig auspreisen ließ – lieber wenige belegte Pläne als viele geschätzte.

Plan Pro Nutzer/Monat Grenze Deckt ab
Microsoft 365 Business Basic 6,07 € 300 Nutzer Postfach über 50 GB
Microsoft 365 Business Standard 12,13 € 300 Nutzer Office-Programme zum Installieren · Postfach über 50 GB
Microsoft 365 Business Premium 19,06 € 300 Nutzer Office-Programme zum Installieren · Postfach über 50 GB · Geräte zentral verwalten · Erweiterter Schutz gegen Phishing und Schadsoftware · Anmeldung mit Bedingungen erzwingen · Datenabfluss verhindern
Microsoft 365 E3 37,78 € keine Office-Programme zum Installieren · Postfach über 50 GB · Geräte zentral verwalten · Erweiterter Schutz gegen Phishing und Schadsoftware · Anmeldung mit Bedingungen erzwingen · Datenabfluss verhindern · Revisionssichere Aufbewahrung · Windows-Enterprise-Lizenz
Microsoft 365 E5 58,13 € keine Office-Programme zum Installieren · Postfach über 50 GB · Telefonie über Teams · Geräte zentral verwalten · Erweiterter Schutz gegen Phishing und Schadsoftware · Anmeldung mit Bedingungen erzwingen · Datenabfluss verhindern · Revisionssichere Aufbewahrung · Windows-Enterprise-Lizenz
Microsoft 365 F1 2,60 € keine Geräte zentral verwalten
Microsoft 365 F3 8,66 € keine Geräte zentral verwalten · Windows-Enterprise-Lizenz
Microsoft Teams Telefon Standard (Zusatz) 8,70 € Telefonie über Teams

Die Annahmen

  • Gerechnet wird die günstigste Kombination, die Ihren angehakten Bedarf vollständig abdeckt – erst innerhalb der Business-Familie, dann innerhalb der Enterprise-Familie. Beide Wege stehen im Ergebnis nebeneinander.
  • Die Business-Familie endet bei 300 Lizenzen je Mandant. Microsoft behält sich ausdrücklich vor, diese Grenze durchzusetzen; darüber rechnet das Werkzeug automatisch mit den Enterprise-Plänen.
  • Nutzer ohne festen PC bekommen den Frontline-Plan Microsoft 365 F3. Der bringt Web- und Handy-Apps, ein eigenes Postfach mit 2 GB, Geräteverwaltung über Intune und Windows 11 Enterprise E3 – aber keine installierbaren Office-Programme und kein großes Postfach.
  • „Postfach über 50 GB“ trennt heute nicht mehr die Business- von den Enterprise-Plänen: Beide Familien bringen 100 GB Postfachspeicher. Unterschiedlich ist der Archivspeicher (50 GB bei Basic und Standard, 1,5 TB ab Business Premium) und die Frontline-Reihe mit 2 GB.
  • „Revisionssichere Aufbewahrung“ setzt der Rechner erst ab E3 als abgedeckt an, weil Microsoft eDiscovery und die Aufbewahrungsfunktionen von Purview in der Business-Familie nicht ausweist. Business Premium bringt 1,5 TB Archivspeicher – das ist Archivierung, nicht Aufbewahrung im Compliance-Sinn.
  • Nicht enthalten sind Gesprächsminuten für Teams-Telefonie, Copilot, Umsatzsteuer, Einrichtung und Betrieb.

Die Quellen

Hauptquelle für die Business-Preise: https://www.microsoft.com/de-de/microsoft-365/business/with-teams-plans-and-pricing. Preise ändern sich – wenn Ihnen eine Abweichung auffällt, schreiben Sie uns, dann ziehen wir das Stand-Datum nach.

Warum aus Microsoft 365 ein Lizenzdschungel wird

Microsoft verkauft keinen Dienst, sondern ein gutes Dutzend Bündel in drei Familien, die sich überlappen: die Business-Reihe für Betriebe bis 300 Nutzer, die Enterprise-Reihe darüber und die Frontline-Reihe für Beschäftigte ohne festen Arbeitsplatz. Dazu kommen Zusätze, die manches nachrüsten, was in einem größeren Plan ohnehin steckt. Wer nur die Preisseite liest, vergleicht Zahlen – aber nicht Bedarf.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Pakete sich bewegen. Funktionen wandern zwischen den Stufen, Namen ändern sich, und die Preise sind zuletzt spürbar gestiegen. Was vor zwei Jahren die richtige Entscheidung war, kann heute die teurere sein. Wir haben beides ausführlich aufgeschrieben: den Vergleich der Pläne im Detail und die Preisentwicklung 2026. Die Grundbegriffe – Mandant, Plan, Zusatz, Zuweisung – erklären wir im Wissensartikel zu Microsoft 365.

Drei Fehler, die in fast jedem Lizenzbestand stecken

Alle auf denselben Plan. Es ist bequem, jedem dieselbe Lizenz zu geben – aber der teuerste Bedarf im Haus zieht dann alle mit nach oben. Wenn fünf Personen revisionssichere Aufbewahrung brauchen, müssen nicht sechzig dafür bezahlen. Mischen ist erlaubt, und es ist in aller Regel der größte einzelne Hebel.

Frontline-Nutzer vergessen. In Produktion, Lager, Werkstatt und Außendienst arbeiten Menschen, die kein Postfach mit hundert Gigabyte und kein installiertes Excel brauchen, sondern Dienstplan, Chat und ein verwaltetes Handy. Genau dafür gibt es die Frontline-Pläne, und sie kosten einen Bruchteil. In vielen Betrieben laufen diese Beschäftigten trotzdem auf einer vollen Lizenz – weil beim Eintritt niemand gefragt hat, wie der Arbeitsplatz eigentlich aussieht. Wo dieser Punkt strukturell gelöst wird, steht in unserer On-/Offboarding-Checkliste.

Zusätze doppelt bezahlt. Ein externer Spamfilter neben Defender for Office 365, ein zweites Geräteverwaltungs-Werkzeug neben Intune, ein separater Passwort-Dienst neben Entra ID: Das sind nicht nur doppelte Kosten, sondern doppelte Regelwerke, die sich irgendwann widersprechen. Wie das Zusammenspiel aus einer Hand aussieht, zeigen wir unter Managed Intune. Und dann sind da noch die Lizenzen, die niemandem mehr gehören – was die kosten, haben wir einmal durchgerechnet.

Business Premium oder E3 – woran die Entscheidung wirklich hängt

Diese Frage stellt sich in fast jedem Gespräch, und sie wird meistens am falschen Ende diskutiert. Im Alltag können beide Pläne dasselbe: Office-Programme zum Installieren, Geräteverwaltung über Intune, regelbasierte Anmeldung mit Entra ID P1, Schutz vor Phishing und Schadsoftware, Kontrolle über abfließende Daten. Der Unterschied liegt an drei Stellen – und nur an diesen dreien.

Erstens die Nutzergrenze: Ab 300 Lizenzen ist mit der Business-Familie Schluss. Zweitens Windows: E3 enthält Windows 11 Enterprise, Business Premium nur das Pro-Upgrade. Drittens die Aufbewahrung: eDiscovery und die Purview-Aufbewahrungsregeln weist Microsoft erst ab E3 aus. Wer keines dieser drei Dinge braucht, zahlt mit E3 für Reserven, die niemand anfasst. Wer eines davon braucht, kommt an E3 nicht vorbei – dann ist der Aufpreis kein Luxus, sondern die Eintrittskarte. Der Rechner oben stellt beide Wege deshalb nebeneinander, statt eine Empfehlung zu behaupten.

Ein Rechenbeispiel, wie es in dieser Form oft vorkommt: ein Handwerksbetrieb mit sechzig Beschäftigten, davon zwölf auf der Baustelle. Die Frage lautet meist „Business Premium oder E3 für alle“ – und die richtige Antwort ist häufig: weder noch. Achtundvierzig Büroarbeitsplätze auf Business Premium, zwölf Baustellen-Lizenzen auf einen Frontline-Plan. Dieselbe Belegschaft einheitlich auf E3 kostet über drei Jahre einen fünfstelligen Betrag mehr, ohne dass jemand die zusätzlichen Funktionen anfasst. Rechnen Sie beide Varianten oben durch, dann sehen Sie die Zahl für Ihren Betrieb. Dahinter steckt kein Kunstgriff, sondern eine schlichte Frage, die selten gestellt wird: Wer im Haus braucht eigentlich was?

Was nach der Entscheidung zu tun ist

Die Lizenz zu kaufen ist der kleinere Teil. Danach beginnt die Arbeit, die darüber entscheidet, ob aus bezahlten Funktionen auch Schutz wird: Lizenzen über Gruppen zuweisen statt von Hand, Anmelderegeln setzen, eine Geräte-Grundeinstellung ausrollen, Aufbewahrung konfigurieren – und, das ist der Punkt, an dem es fast überall hakt, beim Austritt die Lizenz wieder einziehen. Sonst zahlen Sie in zwei Jahren für Konten, die niemand mehr benutzt.

Genau diese Kette betreiben wir für unsere Kundinnen und Kunden: Was kjello mit Ihrer Microsoft-Umgebung macht, steht auf der Seite Microsoft 365; was die Betreuung kostet – 29 € pro Arbeitsplatz und Monat, die Microsoft-Lizenzen gehen zum Einkaufspreis durch – steht transparent in unserer Preisübersicht. Wenn Sie das Ergebnis von oben mitbringen, sind wir im Gespräch sofort bei der Sache.

Häufige Fragen

Microsoft-365-Lizenzen – häufige Fragen

Welcher Microsoft-365-Plan reicht für ein Unternehmen mit 30 Beschäftigten?

Das hängt nicht an der Größe, sondern am Bedarf. Wer nur Postfach, Teams und die Office-Programme braucht, kommt mit Business Standard aus. Sobald Geräteverwaltung, erweiterter Phishing-Schutz oder regelbasierte Anmeldung dazukommen, ist Business Premium der Plan, der diese Bausteine bereits enthält – einzeln nachgekauft wird es teurer. Haken Sie Ihren Bedarf oben an, dann rechnet das Werkzeug die Mischung durch.

Business Premium oder E3 – was ist der Unterschied?

Im Alltag weniger, als der Preisunterschied vermuten lässt. Beide bringen die installierbaren Office-Programme, Geräteverwaltung über Intune, Entra ID P1 für regelbasierte Anmeldung, Datenabfluss-Schutz und Defender for Office 365. E3 hat drei Dinge voraus: keine Nutzergrenze, Windows 11 Enterprise statt Pro und die Aufbewahrungs- und eDiscovery-Funktionen von Purview. Braucht Ihr Betrieb keines dieser drei Dinge, zahlen Sie mit E3 für Reserven, die niemand nutzt.

Ab wann muss ich von Business auf Enterprise wechseln?

Microsoft begrenzt die Business-Plan-Familie auf 300 bereitgestellte Lizenzen je Mandant und behält sich ausdrücklich vor, diese Grenze durchzusetzen. Ab dem 301. Arbeitsplatz führt kein Weg an den Enterprise-Plänen vorbei. Der Rechner schaltet ab dieser Schwelle automatisch um und sagt es Ihnen im Ergebnis.

Kann ich verschiedene Pläne im selben Unternehmen mischen?

Ja, und genau darin liegt das meiste Sparpotenzial. Buchhaltung und Vertrieb brauchen andere Bausteine als Lager und Produktion. Innerhalb der Business-Familie zählen alle Lizenzen gemeinsam auf die 300er-Grenze; Frontline-Lizenzen für Beschäftigte ohne festen PC lassen sich daneben führen. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, wer welchen Plan hat – sonst wächst die Mischung unbemerkt in die falsche Richtung.

Was kostet Telefonie über Teams zusätzlich?

Teams Telefon steckt weder in den Business-Plänen noch in E3, sondern kommt als Zusatz je Nutzer und Monat dazu; nur E5 bringt es mit. Den aktuellen Listenpreis rechnet das Werkzeug automatisch mit ein, sobald Sie „Telefonie über Teams“ anhaken. Die Gesprächsminuten sind darin nicht enthalten – die kommen über einen Anschluss oder ein Minutenpaket dazu.

Sind die Preise im Rechner die, die ich am Ende zahle?

Es sind die Listenpreise von Microsoft, netto und im Jahresabonnement, abgerufen am 4. September 2026. Über einen Cloud-Solution-Provider können andere Konditionen gelten, ebenso bei mehrjährigen Zusagen oder für gemeinnützige Organisationen. Das Werkzeug liefert deshalb einen belastbaren Richtwert für die Planung, kein Angebot.

Die Mischung stimmt erst, wenn sie gepflegt wird.

Wir übernehmen Microsoft 365 vollständig: Lizenzen beschaffen und zuweisen, Umgebung härten, beim Austritt wieder einziehen. Schicken Sie uns Ihr Ergebnis, dann rechnen wir gemeinsam nach.