On-/Offboarding-Checkliste
Tragen Sie das Datum ein, wählen Sie Rolle, Systeme und Ausstattung – und Sie bekommen keine Vorlage zum Ausdrucken, sondern eine Liste mit echten Kalenderterminen für jede Phase. Kostenlos, ohne Anmeldung, für den Eintritt wie für den Austritt.
Aus diesem Tag rechnet die Liste jede Phase auf ein echtes Datum um.
Eintritt
37 Aufgaben, davon 22 vor dem ersten Tag
Löschfristen sind Beispielwerte
Die letzte Phase steht hier mit 90 Tagen, weil die Liste ein Datum zeigen muss. Wie lange Sie welche Unterlage aufbewahren müssen, ergibt sich aus dem Inhalt – Buchungsbelege haben andere Fristen als eine Terminmail. Halten Sie das einmal in einem Löschkonzept fest, dann ist die Frage bei jedem Austritt beantwortet: Löschkonzept nach DSGVO erstellen.
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Bestellung und Rollenprofil
Tag −10 · Di, 15.09.2026 -
Konten und Geräte einrichten
Tag −5 · Fr, 18.09.2026 -
Bereitstellung und Feinschliff
Tag −1 · Do, 24.09.2026 -
Erster Arbeitstag
Tag 1 · Fr, 25.09.2026 -
Einarbeitung
Woche 1 · bis Fr, 02.10.2026 -
Nachfassen und aufräumen
Tag 30 · Mo, 26.10.2026
Mit dieser Auswahl bleibt keine einzige Aufgabe übrig. Wählen Sie links eine Rolle und mindestens ein System oder ein Ausstattungsstück – dann steht die Liste wieder.
Richtwert, keine Rechtsberatung. Die Termine sind Erfahrungswerte aus der Praxis, die Aufbewahrungs- und Löschfristen richten sich nach Ihren Unterlagen. Prüfen Sie die Liste einmal gegen Ihre eigenen Systeme – dann stimmt sie beim nächsten Mal.
Stand 04.09.2026 · Erstellt mit kjello.de/tools/onboarding-checkliste
So rechnet dieses Werkzeug
Das Werkzeug rechnet nichts Geheimnisvolles: Es nimmt den Tag, den Sie eintragen, und legt feste Abstände darauf. Beim Eintritt sind das zehn, fünf und ein Tag davor, der erste Tag selbst, das Ende der ersten Woche und Tag 30. Beim Austritt fünf Tage vorher, der letzte Arbeitstag, der Tag danach, Tag 30 und die Löschphase. Diese Abstände sind Erfahrungswerte aus echten Eintritten bei hagel IT – keine Vorschrift. Sie sind so gewählt, dass eine Bestellung noch dazwischenpasst.
Gerechnet wird in UTC, damit sich das Datum nicht verschiebt, wenn Sie die Seite in einer anderen Zeitzone öffnen. Fällt ein Vorbereitungstermin auf ein Wochenende, zieht die Liste ihn auf den Freitag davor vor; ein Nachfass-Termin rutscht auf den Montag danach. Der eingetragene Tag selbst und der Entzug der Zugänge am Tag danach bleiben stehen, wo sie stehen – Zugänge schließt man nicht erst am Montag.
Die Aufgaben selbst folgen der Gliederung des BSI-Bausteins ORP.2 „Personal": Rechte nach Rolle vergeben, alle Arbeitsmittel zurücknehmen, sämtliche Berechtigungen entziehen. Jede Aufgabe, die im Eintritt einen Zugang vergibt, hat im Austritt ein Gegenstück – das prüft der Seitenaufbau bei jedem Bau automatisch nach und bricht ab, wenn eines fehlt. Die 90 Tage in der Löschphase sind ausdrücklich ein Beispielwert.
Stand der Angaben: 04.09.2026. Quellen: BSI, IT-Grundschutz-Kompendium — Baustein ORP.2 „Personal" · § 147 AO — Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege (10 Jahre) · § 257 HGB — Aufbewahrung von Geschäftsbriefen (6 Jahre) · Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO — Speicherbegrenzung
Warum Eintritt und Austritt so oft schieflaufen
An einem Eintritt sind mindestens drei Personen beteiligt: Jemand stellt ein, jemand richtet ein, jemand arbeitet ein. Keine dieser drei Personen sieht die ganze Kette. HR weiß, wann jemand anfängt, aber nicht, dass die Lizenz erst zum Monatsersten frei wird. Die IT weiß, was sie anlegen soll, aber nicht, welche Kundenordner die neue Kollegin wirklich braucht. Und die Führungskraft merkt am Montagmorgen, dass beides nicht zusammengekommen ist.
Deshalb hilft eine Vorlage nur begrenzt weiter. Was fehlt, ist selten die Idee („Notebook bestellen"), sondern der Termin: wann muss das Notebook bestellt sein, damit es am ersten Tag auf dem Tisch steht. Genau das rechnet diese Liste aus. Sie ist die Kurzform dessen, was wir in unserem ausführlichen Leitfaden zum IT-Onboarding beschreiben – und die Vorstufe zu dem, was sich ganz ohne Liste automatisieren lässt.
Die vier Fehler, die wir am häufigsten sehen
Verwaiste Konten. Jemand geht, das Konto bleibt. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil niemand eine vollständige Liste hatte: Das Hauptkonto wird gesperrt, das Portal des Fachverfahrens vergisst man. Ein solches Konto altert schlecht – es hat noch Rechte, aber niemanden, der die Anmeldeversuche bemerkt. Wie Sie die vorhandenen finden, steht in verwaiste Konten finden.
Vergessene Systeme. Der klassische Fall: Der Austrittsprozess wurde vor drei Jahren geschrieben, seitdem sind zwei Systeme dazugekommen. Beim nächsten Austritt entzieht die IT gewissenhaft alles, was auf dem Zettel steht – und übersieht genau das, was nicht daraufsteht. Diese Checkliste geht deshalb den umgekehrten Weg: Sie prüft bei jedem Seitenaufbau, ob jedes System, das im Eintritt vergeben wird, im Austritt auch wieder entzogen wird. Fehlt eines, erscheint die Seite gar nicht erst. Für Ihre eigenen Systeme hilft ein regelmäßiger Blick auf die Zugriffsrechte.
Hardware, die nie zurückkommt. Notebook, Monitor, Headset, Diensthandy, Schlüssel: Beim Eintritt wird jedes Stück ausgegeben, beim Austritt fragt niemand danach – weil kein Übergabeprotokoll existiert, gegen das man abgleichen könnte. Ein Blatt Papier mit Unterschrift löst dieses Problem dauerhaft; in dieser Liste taucht es an beiden Enden auf.
Lizenzen, die weiterlaufen. Die stillste Variante: Der Zugang ist gesperrt, die Lizenz läuft weiter und wird jeden Monat bezahlt. Wer beim Austritt vermerkt, welche Lizenz frei wird, hat sie beim nächsten Eintritt sofort zur Hand – und muss keine neue kaufen.
Was beim Austritt rechtlich mitläuft
Der Zugriff muss mit dem letzten Arbeitstag enden – das ist der einfache Teil. Der schwierige Teil beginnt danach: Postfach, Dateien und Personalunterlagen dürfen nicht beliebig lange liegen bleiben, aber auch nicht beliebig schnell gelöscht werden. Steuerlich und handelsrechtlich relevante Unterlagen haben eigene Aufbewahrungsfristen; alles andere unterliegt dem Grundsatz, Daten nur so lange zu speichern, wie es einen Zweck gibt.
Praktisch heißt das: Legen Sie einmal fest, welche Unterlage in welche Frist fällt, und halten Sie das schriftlich fest. Dann ist die Frage bei jedem Austritt in zwei Minuten beantwortet, statt jedes Mal neu diskutiert zu werden. Was dabei zu dokumentieren ist, haben wir in der Offboarding-Checkliste nach DSGVO zusammengeschrieben; wie ein vollständiges Löschkonzept aufgebaut ist, erklären die Kollegen von frag.hugo in ihrer Anleitung zum Löschkonzept.
Was Sie mit der Liste in der Hand tun
Drucken Sie sie aus oder sichern Sie sie als PDF und legen Sie sie in die Personalakte des Vorgangs – nicht als Formalie, sondern damit beim nächsten Mal jemand nachsehen kann, was tatsächlich passiert ist. Geben Sie den Link weiter: Ihre Auswahl steht in der Adresszeile, HR und Führungskraft sehen also dieselbe Liste wie Sie. Und tragen Sie nach, was bei Ihnen anders läuft – ein System, das hier fehlt, fehlt beim Austritt genauso.
Wenn sich die Liste dreimal im Jahr wiederholt, lohnt sich der nächste Schritt: Was hier zum Abhaken steht, kann ein Portal erledigen. Konten anlegen, Lizenzen zuweisen, Gerät vorbereiten, beim Austritt alles in einem protokollierten Schritt entziehen – das ist der Kern von kjello und der Grund, warum es die Lösung für Personalabteilungen gibt. Wer erst einmal das Papier ordentlich haben möchte, findet im IT-Onboarding-Paket die passenden Vorlagen für Übergabeprotokoll und Rollenprofil.
On-/Offboarding-Checkliste – häufige Fragen
Wie viele Tage vor dem ersten Arbeitstag sollte das Onboarding beginnen?
Zehn Arbeitstage sind ein guter Richtwert – nicht, weil das Einrichten so lange dauert, sondern weil Bestellungen dazwischenliegen. Ein Notebook aus dem Lager ist in einer Stunde fertig, ein bestelltes Gerät braucht Liefer- und Aufsetzzeit, und eine zugekaufte Lizenz hängt am Abrechnungszyklus des Anbieters. Wer erst eine Woche vorher anfängt, schafft es meistens – aber ohne Puffer für den Fall, dass etwas fehlt.
Wer ist für welche Aufgabe zuständig?
Die Liste vergibt drei Zuständigkeiten: HR für alles, was am Vertrag und an der Person hängt, IT für Konten, Rechte und Geräte, Führungskraft für alles, was inhaltliches Urteil verlangt – welche Rechte jemand wirklich braucht, wer die Vorgänge übernimmt, was am ersten Tag besprochen wird. Diese dritte Spalte wird am häufigsten vergessen, und sie ist die, die sich am wenigsten automatisieren lässt.
Warum wird das Konto beim Austritt deaktiviert und nicht sofort gelöscht?
Weil an einem Konto mehr hängt als die Anmeldung: Postfach, Kalender, Dateifreigaben, Protokolleinträge, oft auch Verknüpfungen in Fachverfahren. Ein gelöschtes Konto nimmt das alles mit, und zwar ohne Rückfrage. Deaktivieren beendet den Zugriff sofort – genau das, was am Tag nach dem Austritt zählt – und lässt Zeit, die Daten geordnet zu übergeben. Gelöscht wird danach, mit Blick auf die Aufbewahrungsfristen.
Wie lange darf ein Postfach nach dem Austritt bestehen bleiben?
Dafür gibt es keine feste Zahl. Der Zugriff muss mit dem letzten Arbeitstag enden; wie lange die Daten danach aufzubewahren sind, richtet sich nach dem Inhalt. Steuerlich relevante Belege haben eigene Fristen, rein persönliche Nachrichten haben gar keine. Die Liste setzt deshalb einen Beispielwert von 90 Tagen für die Weiterleitung und weist im Austritt ausdrücklich darauf hin, dass die tatsächliche Frist aus Ihrem Löschkonzept kommt – nicht aus einer Vorlage.
Kann ich die Checkliste an mein Unternehmen anpassen?
Ja – über die Auswahl links. Rolle, Systeme und Ausstattung bestimmen, welche Aufgaben erscheinen; alles, was Sie abwählen, verschwindet samt der zugehörigen Rückgabe im Austritt. Ihre Auswahl steht anschließend in der Adresszeile, sodass Sie den Link an HR oder an die Führungskraft weitergeben können und dort dieselbe Liste erscheint.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Checkliste rechnet vollständig in Ihrem Browser; es gibt kein Formular, keine Anmeldung und keine Übertragung an uns. Auch die Haken, die Sie setzen, bleiben nur in der geöffneten Seite – sie sind zum Abarbeiten am Bildschirm gedacht, nicht als Ablage. Wenn Sie den Stand festhalten möchten, drucken Sie die Liste oder sichern Sie sie als PDF.
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